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Über Alexandra Nanu und Jimmy

TRIBUNA – Andra MARINESCU 13.10.2015 10:21

IOAN UND ALEXANDRA WACHEN VOM HIMMEL ÜBER AUAN

Ioan şi Alexandra veghează din ceruri AUAN-ul

Alexandra hat nun ihren Vater an ihrer Seite. Obwohl sie nicht mehr neben Dorica, Alexandras Mutter, sind, helfen sie ihr vom Himmel AUANs Mission, die ihren Namen trägt, weiter zu führen gemeinsam mit ihren Freunden. Es sind fünf Jahre vergangen seitdem Alexandra nicht mehr zwischen uns ist und nur ein paar Monate seitdem Ioan Nanu diese Welt verlassen hat. Am Samstag gab es ein Gedenken an die Erinnerung von Alexandra und Ioan und alle Erfolge des Schuljahres 2014-2015 wurden Jimmy, so wie Ioan Nanu unter Freunde bekannt war,  gewidmet. Er konnte nicht Mal ein Augenblick ruhig sein und machte alles mit viel Hingabe. 
Vor sechs Jahren war die Nanu Familie eine ganz gewöhnliche Familie. Glücklich, mit grosse Ziele und mit Freunde die ihr Haus Tag für Tag besuchten. Heute sind nur noch die Freunde übrig, weil die Freude nur noch an die Hilfe die AUAN den Kindern gibt, hängt. Dorica hat zuerst ihre Tochter Alexandra verloren wegen einer schweren Krankheit die zu spät entdeckt wurde um noch etwas dagegen zu tun. Nach einem Jahr seit ihrem Tod haben sich die Leute, die Alexandra sehr am Herzen hatten, entschieden ein Verein in ihrem Namen zu gründen, da die Frau die eins sehr grossherzig und energisch war nicht einfach so verloren gehen kann. Und so ist Alexandra Nanu Verein entstanden und hilft heute Kindern mit schlechter finanzieller Lage ihr Studium zu beenden und schenkt ihnen an Feiertagen so viel wie möglich. Dieses Jahr , hat sich Gott ein neuer Engel ausgesucht, im Namen von Ioan Nanu, Alexandras Vater, der uns zu früh verlassen hat und von dem die Bekannten nur Lobworte finden konnten: fleissig, hilfsbereit und sehr warmherzig.
Heute hört man in der Nanu Familie nicht mehr Alexandras Lachen und auch nicht Herr Nanus Ratschläge, Dorica muss jedoch ihre Mission weiterbringen. Sie hat entschieden, gemeinsam mit den AUAN Mitglieder, den Namen des Vereins mit dem Namen von Herr Nanu zu ergänzen. Eine andere Entscheidung die die AUAN Mitglieder getroffen haben, war alle Erfolge des Schuljahres 2014-2015 Ioan Nanu zu widmen da er immer die Kontaktperson für AUAN war und von den AUAN Mitglieder als immer respektvoll, bescheiden, korrekt und ehrlich beschrieben worden ist.
Als Erkennen seiner Arbeit und Hingabe in allen Aktivitäten des Vereins, für die moralische und finanzielle Unterstützung, für die grosse Zuneigung an die AUAN Begünstigten hat AUAN entschieden Ioan Nanu den Titel von AUAN Ehrenmitglied post mortem zu verleihen.

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Sibiu 100% – 03.10.2015

Jimmy-AUAN-fundal albIn Erinnerung an Herrn Ioan Nanu – Alexandra’s Nanu Vater, Gründungsmitglied und Mitglied des Vorstands des „Hilfsverein Alexandru Nanu” – AUAN

Sibiu, 1 octombrie 2015

Vor fast sechs Monate, haben wir nichts mehr über die Tätigkeit des „Hilfsvereins Alexandra Nanu” – AUAN berichtet, und das nicht weil wir Sie, liebe Leser und Leserinnen, vernachlässigt haben, sondern weil wir einen großen Verlust erlitten haben, nämlich Alexandra´s Vater – Herrn Ioan Nanu, Gründungsmitglied von AUAN und Führungsmitglied, Ehemann und Freund, der am 21. Aprilie 2015 – und vielleicht nicht als Zufall, an einem christlichen Fesstag „Die Heilige Alexandra die Kaiserin” – uns überraschend verlassen hat und sich der Alexandra beigelegt. Mit unserem Gedanken und der Seele an sie, hoffen wir dass wir unserem gemeinsamen Weg weiter führen können: „Der Hilfsverein Alexandra Nanu” – AUAN, ein Verein im Geisten und zum Andenken von Alexandra aber von nun an auch zum Gedanken von Jimmy – so wie wir Herrn Ioan Nanu freundlich riefen.

Wir widmen alle Erfolge des Projektes AUAN für das Schuljahr 2014-2015, erhebliche Erfolge sowohl im Sinne der Erlöse, aber auch im Sine der investierten Beträge für die Berechtigte AUAN, von umgefähr 6500 RON, zum Andenken von Herrn Ioan Nanu für seine tägliche Leistungen innerhalb des Vereins, wobei er die Übergangsstelle der Kommunikation zwischen den öffentlichen Behörden und Verein war, und damit Respekt durch persönlichen Beispiel, Bescheidenheit, Ehrlichkeit, Wahrheit und Menschenverstand eingeführt hat.

In Anerkennung und Einschätzung seines besonderen Beitrag in alles was Vereinsaktivitäten bedeutet hat, für seine Treue an die Mitglieder des AUAN Vereins, für die morale und finanzielle Unterstützung des Vereins und seine Sorgen gegenüber der AUAN Berechtigten, ernennt „Das Hilfsverein Alexandra Nanu” AUAN Herrn Ioan Nanu als post mortem Ehrenmitglied. Er bleibt in unseren Herzen als EIN MENSCH mit einer hohen moralischen Figur und einen wahren Freund.

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Seit vier Jahren, von der Gründung des AUAN, haben wir uns von einer großartigen Unterstützung von Ihnen, von Sponsoren, Spender, Anhänger, Journalisten, Künstler gefreut und dafür bedanken wir uns herzlich. Wir hoffen daß Sie weiterhin an unsereren Seite stehen werden damit wir gemeinsam, sowohl unsere Schmerzen als auch jener vielen Kinder/Jugendlichen trösten werden, Menschen die so viele morale und materielle Unterstützung für deren Lebensziele benötigen.

„Das Hilfsverein Alexandra Nanu” – AUAN                                                                  

„Großherzige Gefühle machen aus dem Menschen ein erhabenes Geschöpf“                                          - Honore de Balzac -

Sibiu 100% – IV. Jahr, Nr.280/17.-22.Mai 2014

Alex 12ZUM GEDENKEN AN ALEXANDRA NANU, DIE AM 18. MAI 30 JAHRE ERFÜLLT HÄTTE.

Nach drei Jahren seit dem 1. Oktober 2010, als das Herz deren die Alexandra Nanu war unumkehrbar aufgehört hat zu schlagen und ein unverständliches Schicksal sie so rasch aus unserer Mitte weggenommen hat, infolge eines schweren und bis zu dem Augenblick unvermuteten Leidens, dauern das Leid, der Schmerz, das Bedauern – die unter der Kraft des Schocks mit einer Intensität nahe an den Grenzen der menschlichen Verträglichkeit von den Eltern, Freunden und den Nahestehenden erlebt wurden – noch an, und begleiten die beeindruckende Art ihre Erinnerung, ihr schönes und leuchtendes, wunderbares, von so vielen Gesichtspunkten beispielloses Andenken aufrecht zu erhalten und alle haben das Gefühl ihrer Anwesenheit in allem was sie in diesem Sinne tun, dass sie, sie von wo sie ist sieht und ihnen mit ihrem warmen Lächeln ihrem umhüllenden Blick antwortet, so wie wir sie sehen in den Bildern von AUAN oder auf dem Kreuz aus der so entsprechenden Aufstellung, in Harmonie mit ihrem zarten Wesen mit der Expressivität und Schönheit, der Vibration welche ihr eigen waren im Leben, und von dort scheint sie zu lächeln allen die vorüber gehen, ohne es nicht bemerken zu können und sich zu fragen: warum? In so vielen Ereignissen, Taten, voller Bedeutung in der ganz besonderen Art ihr Gedenken zu bewahren, in Erinnerungen, Berufungen, karitativen und helfenden Tätigkeiten, von Seiten derer die teilnehmen, mit dem besonderen Zustand ihrer Anwesenheit und der Kommunikation mit ihr, als ob es wahr wäre – mehr noch an manchen so anwesend, beteiligt, als ob sie anweisen und helfen würde, dass alles wie es sich gehört gelingen soll bei der Erfüllung der guten Taten, die im Namen des Vereins AUAN gemacht wurden – ob die Rede von künstlerischen Ereignissen zum Nutzen der Unterstützten war, oder von anderen Tätigkeiten die zur Mehrung des Guten, der Liebe, der Edelmütigkeit führen sollten. Erfahr mehr ...

Falls wir die Menschen kennen- durch: das was sie über sich sagen, das was die anderen über sie sagen, und mehr noch über das was sie über andere sagen und sicherlich durch ihre Taten, dann müssen wir uns fragen, über Alexandra Nanu von der so viele Zeugnisse bestehen,  was für eine Energie, was für eine Kraft, welche Quelle, welches Potential in diesem Mädchen von nur 26 Jahren bestehen konnten, dass sie sich so verhalten konnte und so viel erfüllen konnte, wobei sie auch Freundschaft und Liebe erteilte, aber auch erhielt von denen die sie gekannt haben. Bei dem ersten Versuch eine Meinung zu haben, nehmen wir an das die Rede von nativen außerordentlichen Gaben war, von Gaben des Zusammentreffens von den Zufälligkeiten der Lebensumstände, die es ihr erlaubt haben so ein Auftreten und so einen großen und komplexen Bereich der sozialen Influenz zu haben. Wenn wir die Dinge in ihre Bahn bringen, können wir sagen dass eine Hauptquelle in erster Linie ihre gute Erziehung von Seiten der Großeltern und Eltern war, die besondere Kommunikation welche diese entsprechend der Altersentwicklung hatten (worüber wir anlässlich der Einführung von AUAN, bemerken, dass wenige von uns als Eltern angeben würden das uns dies gelingt, in einer der schwersten Bestrebungen des Lebens: der als Eltern), vielleicht auch die Tatsache in einem Sonnensternzeichen geboren zu sein, einem der Arbeit und der Hingabe durch Arbeit, und auch mit der Fähigkeit an den Freuden des Lebens teilzunehmen und auch Freuden anzubieten. Die Eltern, Großeltern welche sie mit viel Liebe und Aufmerksamkeit umsorgt haben, haben ihr schon von klein an den Wunsch neue Sachen zu sehn und zu lernen eingeflößt. Wir würden es vereinfachen, wenn wir sagen würden dass sie eine „Ehrgeizige“ war, geeigneter wäre, dass sie fleißig war, ausdauernd, gewissenhaft und verantwortlich gegenüber einer „gut gemachten Sache“, optimistisch – so wie die Mutter betont – ehrlich sich und den anderen gegenüber: „es gelang ihr immer die Nahe stehenden zu beeinflussen, ihnen Vertrauen in die eigenen Kräfte einzuflößen und sie zu überzeugen, dass es leichter ist etwas aus ganzer Seele …für die Seele zu machen“ (Zanea Cristiana – eine der besten Freundinnen). Also die Arbeit, von der man sagen kann, dass sie an und für sich keine Liebkosung ist, von der wir annehmen können dass sie eine wichtige Rolle bei der Formung als Mensch hat, war die erste Komponente in der Formung von Alexandra Nanu, eine Tatsache die auch von den Professoren während der Zeit ihres Philologiestudiums an der „Lucian Blaga“ Universität aus Sibiu , und von ihrem Lizenzleiter Prof. Dr. Gerhard Konnerth, bemerkt wurde: „Ausgebildet in der Ethik der Arbeit, in deren Geist sie in ihrer kultivierten Familie erzogen wurde, durchdrungen vom Wunsch nach Wissen und gestoßen von der wissenschaftlichen Neugierde hat sie die Diplomarbeit der grausamen Tragödie des Holocaust gewidmet … die als eine der wenigen Diplomarbeiten aus unserem Land , wenn nicht als einzige, dem Archiv des Museums des Holocaust aus Washington hinzugefügt wurde, … sie hatte auch andere Qualitäten aufzuweisen, mit denen sie einen Platz in den Herzen der Kollegen und Kolleginnen durch ihr offenes Wesen und ihr moralisches Verhalten, erobern konnte“ (Gerhard Konnerth). Auch in dem Sinne drückt sich Zanea (Tolomeiu) Cristiana aus, eine der besten Freundinnen: „… mit Hilfe von Arbeitsprogrammen die den Studenten gewidmet waren, hat sie ihre Schritte auf die USA und Deutschland hin gelenkt, wo sie sofort die Aufmerksamkeit auf sich lenkte, durch ihre Freundlichkeit und ihre Frohnatur. Sie hat viel in die Beziehungen zu den ihr lieben Personen investiert und hatte die Gabe sie für ein Fortführen der Studien und die intellektuelle Ausbildung zu motivieren. Für Alexandra Nanu war die erzieherische Ausbildung immer ein wichtiger Faktor, sie selbst hat ihre Studien durch postuniversitäre Ausbildung fortgeführt, und ihr Wissen erweitert. Sie hat einen ihr neuen Bereich angegangen, den wirtschaftlichen und hat erfolgreich mit Anerkennung von Seiten der Professoren das Masterstudium abgeschlossen, was ihr dazu geholfen hat eine begehrte Tätigkeit bei zwei Firmen mit nationalem und Weltruf auszuüben: Wenglor Electronic und Oracle Romania, bis das ihr Weg „vom Schicksal beendet wurde“. Ich habe nach mehreren Berichten welche ich über sie gehört habe, nach Zeugnissen über sie, anerkennen müssen, dass sie eine besonders große psychische Energie hatte, eine große Kapazität für die Kommunikation und Beziehungsbildung, für Sozialisierung, Empathie und Sympathie, sie war: ein offenes Wesen, mit Vorlieben, mit der Kraft die anderen zu beeinflussen und sie zu motivieren zur Selbstachtung und Selbstvertrauen und jeden zur Selbstüberwindung. „Sie investierte viel in aufrichtige Freundschaften; Ehrlichkeit, Altruismus, Ernsthaftigkeit, Liebe waren die wichtigsten Charaktereigenschaften derer die Alexandra Nanu war …“ (Mutter). Diese wunderbaren Jugendlichen, Freunde Alexandras, sind den Eltern zur Seite gestanden, haben sie psychisch unterstützt, waren immer zur Stelle, und haben die riesige Leere in ihren Herzen so gut es ging ausgefüllt. Aus vielen Erzählungen, wir waren gezwungen nur einen Teil und nur aus einer auszuwählen, bestätigen wir die Kraft andere zum Guten zu beeinflussen, sie war eine der guten, außerordentlichen Vertreter ihrer Generation, einer Generation auf welcher unsere ganze Hoffnung liegt, die heutige Zeit zu überwinden. Ein anderes Zeugnis, in einem tiefgründigen Essay des Leidens, des Bedauerns und der Sehnsucht nach Alexandra, schreibt eine Freundin, Andreea Anghel in „Reise in Gedanken…“: „… ich hätte es nicht geglaubt, dass jemand irgendwann so einen großen Einfluss auf mich haben könnte …“, „…in den schwersten Augenblicken, dem aufrichtigsten Lächeln, in den glücklichsten Augenblicken oder in denen in welchen ich den Eindruck habe, das es nichts Traurigeres auf der Welt gibt … sehe ich zum Himmel und bilde mir ein sie sei dort, und gibt mir Kraft und Glauben, und sagt mir immer wieder; „alles vergeht“. Oder „…ich fragte mich wie ist es ihr gelungen ist so viele schöne Menschen in ihrer Nähe zu haben; ich habe sie der Reihe nach kennen gelernt, … zuerst aus ihren Erzählungen, weil sie die Gabe hatte sie zu loben und sie sagte mir immer …“ „sie erzählte mir viel über ihr Leben in Sibiu, sie erzählte viel über ihre besten Freunde … . Wenn ich mal zum Spaß ihre Freunde kritisierte verteidigte sie sie“. Oder: unter allem was geblieben ist von Alexandra Nanu, ist auch „eine große Freundschaft, unschätzbare Erinnerungen …“ Auf dieser gemeinsamen Grundlage, unter Beibehaltung ihres großzügigen und altruistischen Wesens, entstand die Idee des Humanitären Vereins Alexandra Nanu (AUAN), deren unsichtbarer Gründer Alexandra Nanu ist. Die AUAN-Dynamik wird eigentlich gebildet und gefördert von den Eltern von Alexandra Seite an Seite mit den Freunden Alexandras und denen die später dazukamen – wunderbare, wertvolle Jugendliche, welche besondere Werte und Ergebnisse in verschiedenen Tätigkeitsbereichen haben. Die Gründung eines Vereins solcher Größe, besteht, so weit wir uns eine Meinung bilden konnten aus: viel Arbeit, Hingabe, Opfer, verbrachte Zeit, Konzentration, Energie, Verantwortung, Beteiligung, Aufopferung. AUAN – müssen wir erläutern um falsches Verständnis und im Besonderen falsche Leistungen in so vielen Bereichen wie es heute zu oft geschieht, zu vermeiden – ist ein Nichtregierungs-, nicht-profit, unpolitischer Verein der im November 2011 gegründet wurde, er wurde rumänische Rechtsperson privaten Rechts, und seit Januar 2012 ist er in Betrieb gemäß der rumänischen Gesetzgebung betreffend die Vereine und Stiftungen; seit September 2012 wurde er akkreditiert. Der Zweck von AUAN ist es Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 19 Jahren, welche schulische Leistungen aufweisen- also denen die es können und es wollen sich eine Kariere im Leben zu erbauen – aber nicht die materiellen und finanziellen Mittel dazu haben, zu helfen. Die Ansicht ist erdrückend betreffend das was unter den entsprechenden Bedingungen und Mitteln geleistet wurde. Wir sagen nur, dass wir durch direktes Kennenlernen festgestellt haben, dass beide Eltern mit denen die sich an dem Verein beteiligen- und jetzt beziehen wir uns auf diese – sich in der Lage befinden mehr zu arbeiten als wenn sie Angestellte einer Firma wären oder wenn sie eine große komplexe Firma hätten. Alle erzielten Leistungen des Vereins, sind im Einzelnen erklärt, in drei Sprachen: rumänisch, englisch und deutsch, auf der Website von AUAN: www.alexandrananu.ro. Wir sind der Meinung dass die Edelmütigkeit einer Gemeinschaft überzeugender maßen von einer solchen Initiative, Unternehmen, Tätigkeiten, gezeichnet werden kann, von ihrer Konsequenz und Wichtigkeit für das Wohl der bedürftigen Mitmenschen, von Solidarität und Altruismus, so wie es zurzeit nicht geschieht. Es ist das was sich Alexandra Nanu gewünscht hätte, was sie sehr gut gemacht hätte, so wie sie mit allem umgegangen ist in ihrem kurzen Leben. Es gehört zu unserer Pflicht, dass wir in ihrem Namen, neben ihrer Dankbarkeit, allen danken, alle schätzen welche direkt oder durch Schauspiele, Künstler mit Hingabe, Talent und Aufopferung und durch andere Tätigkeiten beteiligt sind an dieser edlen Aufgabe. Prof. Dr. Alexandru Huditeanu Prof. Dr. Gerhard Konnerth

Alex 12An Gott glauben, auch wenn er schweigt. Zum Gedenken an Alexandra Nanu

Hermannstädter Zeitung nr. 2379 din 9 mai 2014

„Ich glaube an Gott, auch wenn er schweigt.“ Diese Worte wurden als Zeilen eines Gedichts an der Wand eines Kölner Kellers gefunden, in dem sich ein Jude, der unbekannt geblieben ist, während der Kriegsjahre vor den Nazis versteckt hatte. (So wie auch im Weiteren Adalbert Ludwig Balling in: „An die Sonne glauben, auch wenn sie nicht scheint“) In den ihnen vorangehenden Bildern von der Sonne, an die der Unbekannte glaubt, auch wenn sie nicht scheint, und von der Liebe, an die er glaubt, auch wenn er sie nicht fühlt, verdichten sich diese Worte zum symbolhaften Ausdruck von Lebensweisheit und Wahrheit. Eine solche Wahrheit, die hier mit wenigen Worten auskommt und die keineswegs die Sprache der Angst, sondern vielmehr eine Botschaft ist, lässt vermuten, dass der Unbekannte auch an das tiefe Geheimnis jeder zwischenmenschlichen Beziehung geglaubt hat – und das ist die Ehrfurcht vor dem Andern. In dieser Wahrheit liegt zugleich auch das tiefe und unergründliche Geheimnis der seelischen Beschaffenheit eines Mitmenschen, der weit über dem Niveau seiner Umgebung steht. Gewiss ist es auch ein Zurückblicken, um Abhängigkeit, Hilflosigkeit und Ohnmacht sowie Bedrängnis, Not, und Gefährdung in Sehnsucht zu verwandeln, und Ausweglosigkeit in Erinnerung. Sehnsucht wonach? Sicherlich nach Sonne und Liebe und gewiss auch nach Menschlichkeit, die allem Schmerz ein Ende setzen könnte. Und damit sicherlich auch nach Gott, auch wenn Friedrich Nietzsche über die Christen gesagt hat: „Frohere Gesichter müssten sie tragen, damit ich an ihren Gott glauben könnte.“ ERFAHREN SIE MEHR ...

Lasst uns somit – wie jemand einmal gesagt hat – zur Menschlichkeit gehen und damit auch zur Freundlichkeit, denn damit gäbe es in der Welt weniger Kälte, weniger Einsamkeit und weniger Vereinsamte. Einen solchen festen Glauben an Freundlichkeit und Menschlichkeit hat auch Alexandra Nanu gehabt, die ehemals Deutsch und Englisch an unserer Fakultät für Philologie und Bühnenkünste studiert und diese im Jahre 2007 absolviert hat. Sie hat den Glauben an die Grundwerte der menschlichen Zusammengehörigkeit gelebt und nicht nur als Träume, sondern als magische Augenblicke erlebt. Denn das Leben der menschlichen Zusammengehörigkeit ist nicht verborgen, sondern ist wie eine lange Reise, die auch nach innen führt. Eine solche Innerlichkeit hat wohl auch Hermann Hesse gemeint, als er folgende Worte geschrieben hat: „Wo befreundete Wege zusammenlaufen, da sieht die ganze Welt für eine Stunde wie Heimat aus.“ Heimat der zusammenlaufenden Wege wohl als Sendboten Gottes aus einer anderen, vollkommenen Welt – wie jemand einmal gesagt und an die auch Alexandra Nanu geglaubt hat. Sendboten, denen sie ihr Herz ausgeschüttet hat und mit denen sie „in schlichter Zuneigung einhergegangen“ ist, denn sie hatte damals „keinen Grund, mit der Welt oder mit Gott zu hadern“. (Robert Louis Stevenson) Als schlichte, im Reden und Tun einfache Studentin haben wir auch Alexandra Nanu kennen gelernt. Ihre Einfachheit und ihre Natürlichkeit haben sie ihren Kollegen und Lehrern sympathisch gemacht, ebenso aber auch ihre Klarheit im Denken wie auch ihre Offenheit und Wahrheit im Umgang mit den andern. Ebenso auch ihre Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen, und ihre Dankbarkeit für die Geschenke des Lebens. Zu ihrer Selbstverwirklichung wird aber auch ihre Empörung über die Verbrechen beigetragen haben, die in der Geschichte der jüngsten Vergangenheit gegen die Würde des Menschen und gegen das Menschentum begangen worden sind und die sie in ihrer Diplom-Abschlussarbeit zum Thema „Der Holocaust in der Induktivplanung der Hermannstädter Grundschulen“ (wissenschaftlicher Betreuer: Prof. Dr. Gerhard Konnerth) dargestellt hat. Diese Diplomarbeit über zeitgeschichtliche Bildungsarbeit und Bewältigung verletzter Humanität und Ehrfurcht, der auch an unseren Schulen zur Aufgabe geworden ist, ist in das Archiv des Holocaust-Museums in Washington aufgenommen worden. Tätige Nächstenliebe und tiefe Ehrfurcht haben Alexandra Nanu auch auf ihrem weiteren Lebensweg begleitet, und daraus hat sie Kraft und Bereitschaft geschöpft für die ihr verbliebene Zeit. Diese Zeit ist für sie im Oktober 2010 unerbittlich abgelaufen, als sie einem unbekannten Leiden erlegen ist. Am 18. Mai 2014 wäre Alexandra Nanu 30 Jahre alt geworden. In unserer Erinnerung ist jedoch lebendig geblieben, dass sie eine tiefe Ehrfurcht vor dem Wort gehabt hat, das ganz nahe bei ihr war, in ihrem Munde und in ihrem Herzen, damit sie es tue. (5 Mo, 30,14) So liegt Ehrfurcht auch in den Worten: „Beim Sterben müsse Stille sein ,,,“ die aus dem Dialog Das große Sterben des Sokrates von Platon stammen, wo Platon beim Anblick des den Gifttrunk trinkenden Sokrates seiner nicht mehr mächtig war und ihm, gleich den anderen, ein Strom von Tränen in die Augen trat, so dass er sein Gesicht verhüllte und seine Tränen unaufhaltsam rinnen ließ – „nicht etwa um den Sokrates, vielmehr um mein Geschick, da ich ermaß, was für ein Freund von mir genommen war.“ Bitteres Weinen brachte „den ganzen Kreis der Freunde aus der Fassung, nur nicht den Sokrates … der sagte: ‚… Beim Sterben müsse Stille sein, hab’ ich gehört. So seid denn ruhig und gefasst!’“ Und weiter heißt es: „Wir fühlten uns beschämt und unterdrückten unsere Tränen.“ Ist daraus zu schließen, dass Trauer verdrängt werden soll und die innere Not der Trauernden nach innen zu wenden sei, und nicht nach außen? Gehört nicht eigentlich auch zu unserer christlichen Überlieferung, dass Trauer ausgelebt werden soll, intensiv, „immer mit Leib und Seele“, denn zum Reichtum eigener und fremder Erfahrung gehört auch, dass „wer sich der Trauer seelisch und körperlich … hingeben durfte“, sich „auch dem Leben mit neu gewonnen Kräften hinzugeben“ vermochte. Denn wenn der Mensch sich bereit erklärt, Schmerzen anzunehmen und sie als Teil seines Lebens zu betrachten – dann erhält er die Chance, an ihnen zu reifen. Eine Paraphrase eines Nietzsche-Wortes lautet: Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie. Und oft sind es die Sterbenden, die uns Hoffnung und Mut zusprechen und ein himmlisches und allwissendes Lächeln um ihre Lippen mit sich nehmen. Denn es steht geschrieben, dass es der tiefere Sinn des Lebens sei, sich in Wahrheit und Liebe zu Gott zu verzehren. In Wahrheit und Liebe verzehren sich die untröstlichen Eltern und die fassungslosen und erschütterten Freunde, die – mit Rainer Maria Rilke –erfahren haben, dass man langsam lernt, „die sehr seltenen Dinge (zu) erkennen, in denen das Ewige dauert, die Einsamkeit, an der wir im Schweigen teilhaben können.“ Nachdem die Eltern angenommen haben, was sie nicht wahrhaben wollten, haben sie ihr weiteres Leben auf der Erkenntnis aufgebaut, dass ihr Leben nicht von Zweifel, Hader und Entsagung, von Bitterkeit, Erstarrung und Finsternis beherrscht werden darf, sondern dass Leben nur vom Leben gelernt werden kann. So haben sie die vielfältigen Freundschaftsbeweise jener angenommen, die sich ihnen als Freunde, Nachbarn oder als Glaubensgenossen – im Alten Testament als Brüder bezeichnet – in geistiger Zuneigung und Selbsthingabe genähert haben und sich mit ihnen zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen, in der sie Heil und inneren Frieden gefunden haben. Diese Gemeinschaft ist der Humanitäre Verein Alexandra Nanu (Asociaţia Umanitară Alexandra Nanu – AUAN), der von Spendern und Helfern gefördert wird und dessen sittliche Bedeutsamkeit sowohl in der Gesinnung der Vereinsgründer und der Spender (wie Helmut Detschelt aus Vancouver in Kanada oder wenglor in Hermannstadt) wie auch in ihren Taten liegt: Gutes zu tun an den Not leidenden Kindern und Jugendlichen. Die innere und äußere Freiheit des Humanitären Vereins Alexandra Nanu gründet auf der Erkenntnis, die als Einsicht und als Botschaft zugleich an die Welt weitergegeben worden ist: „Das Menschsein ereignet sich in dem Maße, wie wir am Andern Anteil nehmen.” (Bruno Moser) Ein Wort noch zu dem Schmerz und dem Leid der Eltern: Sie werden es noch lange tragen, denn: „Ein jegliches hat seine Zeit …” (Pr 3,1), wie auch die Liebe, die Sehnsucht und die Erinnerung. Doch diese bleibt – mit Jean Paul – „das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können”. Prof. Dr. Gerhard Konnerth Prof. Dr. Alexandru Hudiţean

Über Alexandra

Alex 12Alexandra hat ihre Kindheit bei den Großeltern, mütterlicherseits in Ilimbav, väterlicherseits in Hermannstadt und natürlich bei ihren Eltern verbracht. Sie war mit viel Liebe und Achtung umarmt und schon von klein auf hatte sie die Unterstützung und den Wunsch, Neues zu entdecken. Von Natur aus optimistisch und ehrgeizig, hat sie es immer geschafft, anderen Menschen in ihrer Umgebung, das Gefühl zu geben, in die eigene Kraft zu vertrauen, ebenso, dass es viel leichter ist, etwas von Herzen zu Herzen zu machen.

Alexandra studierte in ihrer Heimatstadt – Hermannstadt – Philologie, aber sie wollte immer gerne Grenzen überschreiten und ihren Horizont erweitern. Mit Hilfe eines studentischen Austauschprogrammes war sie in den USA und in Deutschland, wo sie sofort wegen ihrer freundlichen, heiteren und geistvollen Art beliebt war.

Sie hat viel investiert in die Beziehungen zu lieben Menschen und sie hatte die Gabe, diese zu überzeugen, ihr Studium zu beenden und sich intellektuell zu entwickeln.

Zur Selbsterziehung Alexandras gehörte es als ein ganz wichtiger Faktor, auch nach dem Studium, weiter zu lernen und die Sphäre ihrer Kenntnisse zu erweitern. Auf dem Gebiet der Ökonomie hat sie mit großem Erfolg und Anerkennung absolviert und ihren Master gemacht. Ihr betreuender Professor war von ihrer Lizenzarbeit so beeindruckt, dass er ihr vorschlug, den Doktortitel zu erwerben, aber die Zeit war nicht auf ihrer Seite.

Wenn in ihrem Leben Hindernisse aufgetaucht sind, hat Alexandra immer die Kraft gehabt, nach vorne zu sehen und Vertrauen in die eigenen Lösungen zu haben. Alexandra hat sich entschieden, wegen einer Arbeitsstelle nach Bukarest zu gehen und dort einen neuen Anfang zu machen. Es scheint so zu sein, als ob sie dort sehr zufrieden war und ihre Erfüllung gefunden hat. Leider hat das Schicksal ihren Lebensweg beendet und ihre Schritte Richtung Himmel gelenkt.

Alexandra hatte eine besondere Art, sich als heitere Optimistin zu präsentieren, war überzeugt in die eigenen Kräfte und hatte große Träume. So konnte sie Freundschaften mit wunderbaren Menschen schließen, die ebenso ehrlich und ehrgeizig waren und sind, wie sie es war.

Man sagt, wenn ein Mensch von dieser Welt in eine andere geht, bleiben dessen Spuren, dessen Geist zurück.

Sie ist immer hier bei ihren Eltern und Freunden in Gedanken geblieben und so ist die Idee entstanden, die Stiftung „Menschliche Gesellschaft-  Alexandra Nanu“ mit ihr als unsichtbare Gründerin ins Leben zu rufen.

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